Warum manuelle Sortierung nicht skaliert
Eine einzelne SD-Karte ist noch überschaubar. Bei mehreren Kameras und einer ganzen Saison wächst der Bestand schnell auf Tausende Fotos und Clips. Leere Bilder, Vegetation, Lichtwechsel und wiederholte Serien machen das Öffnen jeder Datei unnötig langsam.
TrailEye führt einen lokalen ersten Durchlauf durch und trennt wahrscheinliche Tier-, Personen- und Fahrzeugereignisse. Ziel ist nicht, Dateien blind zu löschen, sondern die menschliche Aufmerksamkeit auf prüfenswerte Aufnahmen zu lenken.
KI-Vorschläge bleiben korrigierbar
Artvorschläge sind hilfreich, wenn sie nicht als unfehlbare Wahrheit behandelt werden. Nacht-IR, Distanz, Winkel, Bewegungsunschärfe und teilweise verdeckte Tiere können zu unsicheren Ergebnissen führen. TrailEye zeigt Kontext und erlaubt Bestätigen, Verwerfen oder Neubeschriften.
Diese Arbeitsweise schützt auch spätere Statistiken. Fragliche Klassifikationen können vor Heatmaps, Timelines oder Exporten geprüft werden, statt unbemerkt in die Auswertung einzugehen.
Zeitstempel und gemischte Medien
TrailEye verarbeitet Fotos und kurze Videos in demselben ordnerbasierten Workflow. Eingebrannte Datum- und Zeitangaben können per OCR gelesen werden; EXIF und Dateizeit dienen als alternative Quellen. Damit bleiben Serien und Ereignisse zeitlich einordbar.
Nach der Prüfung lassen sich Aufnahmen nach Art, Stunde, Tag oder Kamerastandort filtern. Ausgewählte Daten, Bilder und Berichte können exportiert werden, ohne den Bezug zum Originalbestand zu verlieren.
Mit der Free-Version beginnen
Teste die Software zuerst mit repräsentativen Dateien deiner eigenen Wildkamera: Tag, Nacht, entfernte Tiere, Vegetation und Videos. Free bleibt kostenlos und erfordert keine Kreditkarte. Größere Ordner können später mit Explorer oder Professional verarbeitet werden.
